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| Name des Unternehmens: | Gemeindeverwaltung Triebischtal |
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| Anschrift: | 01665 Triebischtal / OT Miltitz, Talstr. 2 |
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| Bemerkung: | an der Staatsstraße 83 Meißen-Nossen, Ortsteil Miltitz, Abzweig Gemeindeverwaltung/Jahnbad | |
| Kontaktperson: | Herr Bürgermeister Dieter Schneider | |
| Telefon: | 035244 / 471-10 | |
| Fax: | 035244 / 471-30 | |
| Mobiltelefon: | ||
| E-Mail: | post@triebischtal.de | |
| WWW: | www.triebischtaeler.de |
| Datum der Betriebsgründung: | 01.11.2003 | |||||||||||||||
| Größenordnung: | Kleinunternehmen (bis 5 Mio. EUR / bis 50 / bis 7 Mio. EUR) | |||||||||||||||
| Anzahl der Mitarbeiter: | 53 | |||||||||||||||
| davon: |
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| Zertifizierungen: |
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| Allgemeine statistische Informationen zur Gemeinde Triebischtal Fläche: 49,92 km2 Höhenlage: 132 m (Garsebach) bis 303 m NN (Seeligstädt) höchster Punkt: Bayerhöhe 320,5 m NN Einwohnerzahl: 4.684 (31.08.2005) Ortsteile: 20 Das Gemeindegebiet umfasst den schönsten und als Naturraum wertvollsten Teil der beiden Triebischtäler und ist wesentlicher Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes "Triebischtäler". Die Pechsteinklippen der "Garsebacher Schweiz" stehen als Flächennaturdenkmal unter Naturschutz. Als Quelle der Großen Triebisch wird der Abfluß des Grillenburger Teiches im Tharandter Wald auf einer Höhe von 365 m NN. angegeben. Nach einem Fließweg von 36,8 km mündet sie in Meißen auf einem Höhenniveau von 100 m NN. in die Elbe. Einschließlich der Nebenflüsse umfaßt das Einzugsgebiet der Triebisch insgesamt 176,7 km2. Oberhalb von Rothschönberg beträgt die mittlere Abflußmenge 0,36 m3/s. Unterhalb des Rothschönberger Stollns steigt sie durch die aus dem Freiberger Bergbaurevier zufließenden Grubenwässer auf 0,69 m3/s an. Nach Unwettern kann der Pegel sehr rasch stark ansteigen, wie u.a. 1994 und im August 2002 zu erleben war. Ihre wichtigsten Nebenflüsse sind mit 17,8 km Länge die Kleine Triebisch, mit 9,1 km Länge der Tännigtbach, sowie mit 5,5 km Länge der Gallenbach und mit 3,7 km Länge der Hetzbach. Die Kleine Triebisch entspringt in 310 m NN. bei Herzogswalde und mündet bei Garsebach in einer Höhe von 143 m NN. in die Große Triebisch. Mit einem Einzugsgebiet von 35,1 km2 ist sie nicht nur der längste, sondern auch der wasserreichste Nebenfluss der Großen Triebisch. Der Anteil von Waldflächen im Bereich der beiden Triebischtäler umfasst 701,9 Hektar oder etwa 7% des Gemeindeterritoriums. Der relativ geringe Anteil resultiert daraus, dass auch große Teile der Hanglagen landwirtschaftlich genutzt werden. Am wertvollsten sind unter den Nutzflächen aber die Lößböden auf den Hochflächen. Nach dem Typ der Wälder überwiegen Hangwälder an den Talhängen der Großen und Kleinen Triebisch und ihrer Zuflüsse, nach der Artenzusammensetzung herrschen Eichenmischwälder mit hohem Laubbaumanteil vor. In schattigen, nach Norden geneigten Hanglagen dominiert die Fichte. Tourismus Das Landschaftsschutzgebiet Triebischtäler schließt sich im Süden unmittelbar an die tausendjährige Porzellan- und Weinstadt Meißen an und erstreckt sich bis an den Tharandter Wald. Seinen Namen erhält es von den beiden Flüsschen Große und Kleine Triebisch, die in der Gemeinde Triebischtal zusammenfließen und dann in Meißen in die Elbe münden. Die Triebischtäler liegen abseits der bedeutenden Hauptstraßen. Die Autobahn BAB 4 überspannt die Täler im Süden unserer Gemeinde mit großen Brücken, die Bundesstraße B 101 umgeht das enge und gewundene Tal nördlich auf den Anhöhen. Die eher abgelegene Lage und die überwiegend landwirtschaftlich geprägte Wirtschaftsstruktur trugen zu einer intakten Naturlandschaft bei. Hier bei uns haben sich daher eine Fülle historischer Denkmale erhalten. Hier finden Sie einige Empfehlungen für Ihren Besuch in der Gemeinde Triebischtal. Entlang der Triebischtäler gibt es zahlreiche Baudenkmale und geschichtsträchtige Plätze. Nur einige können wir Ihnen hier in aller Kürze vorstellen. Garsebacher Schweiz Nachdem die Sächsische Schweiz erst einmal ihren Namen hatte, wurden überall malerische Felsgebilde als "Schweiz" bezeichnet. Die weltweit kleinste davon haben wir hier in unserem Ortsteil Garsebach. Die "Garsebacher Schweiz" ist aber nicht nur romantisch, sie ist auch ein geologisches Naturdenkmal: Das Gestein, aus dem die Klippen hoch über dem Tal bestehen, ist sogenannter "Pechstein" - ein ziemlich seltenes, vulkanisches Gestein. Es bildete sich aus Laven, die an der Oberfläche sehr schnell abkühlten und erstarrten. Dadurch wurden keine Mineralien gebildet, sondern es entstand ein "vulkanisches Glas". Das Garsebacher Vorkommen dieses auch als "Obsidian" bezeichneten Gesteins ist das größte in Mitteleuropa. Kirche Miltitz Bereits aus den Jahren 1372 und 1586 gibt es Erwähnungen einer Pfarrkirche, die vermutlich im „Koppelgarten“ stand. Von 1738 bis 1741 entstand ein vollständiger Neubau einer Kirche. Am 26. November 1741 wurde diese Kirche geweiht und 1780 die Orgel eingebaut. Der Kirchturm war ungewöhnlich hoch und musste 1815 wegen Einsturzgefahr abgetragen werden. Daraufhin wurde der heutige Turm mit einer Höhe von 28m gebaut. An der äußeren Gestalt des Gebäudes wurde nichts weiter verändert. 1840 wurden die 3 Glocken in den Turm eingebaut und rufen noch heute die Gemeinde zum Gottesdienst. Appenhof Zwischen Munzig und Rothschönberg liegt der Appenhof. Die frühere Wetzelmühle lädt in einen Kunsthandwerkerhof und eine Galerie ein, in der Besuchern auch die Möglichkeit eigener künstlerischer Betätigung geboten wird. So können Kurse belegt werden, auch die Anmietung von Atelierräumen ist möglich. Tel. 0170 - 8011568, www.appenhof.de Schloss Rothschönberg Rothschönberg, ein kleiner Ort im Großen Triebischtal, erhielt seinen Namen von der Familie von Schönberg, einem alten Adelsgeschlecht, die hier einen Wohnsitz hatten und ihn über Jahrhunderte hinweg zu einem stattlichen Schloss ausbauten. Die Ursprünge reichen bis in die Zeit der deutschen Ostexpansion des 11. und 12. Jahrhunderts zurück. Die heutige Bausubstanz entstand hauptsächlich zwischen 1651 und 1659, wie eine Tafel über dem Tor besagt. Rothschönberger Stolln Im Jahr 2002 wurde zusammen mit zahlreichen bergbauinteressierten Gästen das 125-jährige Bestehen des Tiefen Rothschönberger Stollns als einem technischen Meisterwerk gefeiert. Der von 1844 bis 1877 erbaute und 13,9 km lange Rothschönberger Stolln leitet bis heute das Grundwasser aus den Bergwerken Freibergs ab und mündet hier in die Triebisch. Hier am Stollntor liegt er noch etwa 3 m tief und unterquert noch einmal die Große Triebisch. Der eigentliche "Ausgang" des Stollens ist die Stollnrösche, die man auf dem Gebietswanderweg im Großen Triebischtal erreicht. Weitere Informationen erhalten Sie in der Ausflugsgaststätte "Triebischtalbaude". 450 Jahre Bergbaugeschichte erleben Das Besucherbergwerk "Altes Kalkbergwerk Miltitz" führt seine Besucher durch die Geschichte des Kalkstein- Bergbaus des 19. und 20. Jahrhunderts. Gleichzeitig ist der Adolf-von-Heynitz-Stolln Zeugnis des traditionellen Erzbergbaus. Besucher werden aber auch mit der düsteren Geschichte des "Alten Kalkbergwerkes" in den letzten Jahren des 2. Weltkrieges konfrontiert, als die Organisation Todt versucht hat, im Bergwerksinneren eine Benzinfabrik zu errichten und dabei Menschen durch Hunger und Arbeit zu Tode quälte. Im neuen Licht Die Felsendome erstrahlen seit Juni 2004 in neuem Licht und bilden eine fantastische, vielleicht auch überwältigende Kulisse. Besuchen Sie uns, Sie werden staunen ! Wir laden Sie herzlich in das Besucherbergwerk "Altes Kalkbergwerk Militz" im Triebischtal ein. Jahnbad Miltitz Ein besonderer Anziehungspunkt ist das im Wald im Tal der Triebisch an der Hauptstraße zwischen Nossen und Meißen (S83) gelegene Freibad mit Solarheizung und besonders gutem Wasser. Neben dem Freibad befinden sich weitere Sporteinrichtungen wie Tennisplatz und Fußballplatz. Miltitzer Edelkastanienhain Berühmt ist der Edelkastanienhain an der Kirche Miltitz – der wohl größte Edelkastanienhain nördlich der Alpen wurde der Legende nach bereits um 1100 durch den bekannten Meißner Bischof Benno angelegt. Diese Edelkastanie trägt die eßbare Frucht der Marone.
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